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Wein in Österreich

Wahrscheinlich sind die meisten von uns überrascht, wenn sie hören, dass Österreich - das Land, dass die Welt mit Mozart und Strauss, Wiener Ball und Sachertorte beschenkt hat und in den Vorstellungen mit dem kühlen alpinen Klima verbunden wird, seit Jahrtausenden Wein her stellt, und es geht um einen ziemlich guten Wein. Am Anfang beginnend mit den Kelten, Römern und Karl dem Großen, weiter kommen Maria Theresia und ihr Sohn Joseph II. und am Ende sind solche Namen aus neuerer Zeit wie Friedrich Zweigelt und Lenz Moser - alle sie sind in irgendeiner Art und Weise mit der Weinherstellung in den Ländern des heutigen Österreich verbunden.

Weinkellerei Lenz MoserDie neueste Geschichte des Weines begann in Österreich in den 80-ern Jahren des 20. Jahrhunderts mit einem internationalen Skandal (1985). Es wurde dann in den österreichischen Dessertweinen die Verbindung Diethylenglykol gefunden, was die öffentliche Meinung gesprengt hatte. Die österreichischen Weinhersteller haben keine Lust über diese Angelegenheit zu sprechen. Aber die Tatsache ist, dass nach diesem unangenehmen Fall es ein neues Gesetz über den Wein erlassen wurde, welches strenge Regeln für die Qualitätskontrolle bei der Weinherstellung einführt. Es wurde ein Prozess der Neuordnung der Prioritäten und der Neufassung der Entwicklungsstrategie für die Weinindustrie gestartet, wobei ein wesentlicher Treiber des Wandels der Österreichischer Weinbord ist (Austrian Wine Marketing Board)(1986). Es ist tatsächlich ein Ergebnis, dass fast alle Erfolge der österreichischen Weine in den letzten 20 Jahren geschehen. Während dieser Zeit gelang es Österreich seine Weinindustrie zu modernisieren, und seine Weine erkennbar zu machen, und inzwischen die mit den lokalen Sorten verbundenen Traditionen nicht zu ignorieren.

Lenz Moser Gutskeller Als Meilenstein in der Rehabilitation von Österreich auf die Weltweinszene gilt eine Blindverkostung in London im Herbst Jahre 2002. Bei dieser Verkostung bekommen ein paar von österreichischen Grüner die ersten Plätze, wobei diese Eliteweißweine aus Frankreich, Kalifornien und Australien überholen. Und auch der höchstgewertete Chardonnay ist auch aus Österreich. Nach diesem Durchbruch begann man in den Weinkreisen wieder mit Respekt über die österreichischen Weißweine zu sprechen. Die einflussreichste Zeitschrift für Weinbewertungen "Wine Advocate" von Robert Parker macht jedes Jahr nach eigenem 100-Punkte-System eine Bewertung von den Weinen, die Ansprüche auf internationaler Bedeutung anmelden. In einer der Publikationen für 2006 wurden von 500 österreichischen verkosteten Weinen über 200 mit 90 oder mehr Punkten bewertet, und 8 von ihnen mit 96 oder mehr Punkte, was an sich selbst schon ein Riesenerfolg ist.

Nach den bis hier dargelegten Tatsachen können wir ohne Zweifel eklären, dass die Weltweinkarte noch nicht endgültig angeordnet ist. Auf dieser ist es immer einen Platz für neue Spieler zu finden, besonders wenn diese angestrengt und konsequent arbeiten, ebenso wie es Österreich in den letzten Jahren tut.

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